Zebra-Haworthie

Haworthiopsis fasciata · Zebra haworthia (EN) · Zebra-Haworthie (DE)

Die Zebra-Haworthie (Haworthiopsis fasciata, früher Haworthia fasciata) ist eine kleine südafrikanische Sukkulente mit dunkelgrünen, fleischigen Blättern, die mit charakteristischen weißen Querstreifen bedeckt sind und an die Zeichnung eines Zebras erinnern.

Halbschatten/Schatten Wenig Wasser USDA 10a–11b
Bewässerungsrechner

Kurz gefasst

  • Kleine Rosette (5–10 cm) mit dunkelgrünen Blättern in weißen Querstreifen, die an ein Zebra erinnern.
  • Verträgt im Gegensatz zu den meisten Sukkulenten Halbschatten besser als pralle, volle Sonne.
  • Sehr trockenheitsresistent und tolerant gegenüber gelegentlich vergesslichen Pflegern – eine gute Pflanze für Einsteiger.
  • Wächst langsam und bildet mit der Zeit zahlreiche Ableger, die eine dichte Kolonie bilden.
  • Nicht winterhart – in Deutschland ausschließlich als Zimmer-/Kübelpflanze kultiviert.

Botanische Daten

Familie
Asphodelaceae (Asphodelaceae)
Höhe
0.05–0.1 m
Breite
0.1–0.15 m
Wuchsform
Horstbildend
Wuchsgeschwindigkeit
Langsam
Standort
Halbschatten, Schatten
Boden
Sandig
pH-Wert
pH 6–7.5
Feuchtigkeit
Trocken
Blütezeit
Mai–Juli
Winterhärte
USDA 10a–11b
Vermehrung
Durch Teilung, Aus Stecklingen

Merkmale

Eine stammlose Sukkulente, die eine kleine Rosette aus fleischigen, im Querschnitt dreieckigen Blättern bildet, die spiralförmig angeordnet sind. Die Außenseite der Blätter ist mit querstehenden, erhabenen, weißen Warzen (Tuberkeln) bedeckt, die das charakteristische gestreifte Muster ergeben. Ausgewachsene Pflanzen bilden einen hohen, rispenartigen Blütenstand mit kleinen, weißlichen Blüten.

Anbau und Pflege

Bewässerung

Erst gießen, wenn das Substrat vollständig abgetrocknet ist. Das sehr feine Wurzelsystem fault leicht bei Wasserüberschuss, besonders im Winter.

Im Sommer alle ~12 Tage · Trockenheitstoleranz: Hoch

Düngung

Sehr genügsam – die Pflanze wächst langsam und braucht keine intensive Düngung.

einmal alle 6-8 Wochen während der Vegetationsperiode · nawóz do kaktusów i sukulentów

Pflanzung

Durchlässiges mineralisches Kakteen- und Sukkulentensubstrat mit Sand- oder Perlitzusatz; ein kleiner, flacher Topf mit Abzugsloch.

Zeitpunkt: Umtopfen im Frühjahr oder Sommer, wenn die Ableger den Topf ausgefüllt haben

Schnitt

Nur vertrocknete, untere Blätter entfernen und gut ausgebildete Ableger (Pups) in eigene Töpfe absetzen.

Zeitpunkt: Bei Bedarf. · Achtung: Keiner direkten, intensiven Sommersonne aussetzen – im Gegensatz zu vielen anderen Sukkulenten verbrennt die Haworthie in praller Sonne leicht die Blätter.

Begleitpflanzen

Gute Nachbarschaft

Andere Haworthien und halbschattenverträgliche SukkulentenPraktische Beobachtung

Ähnliche, moderate Lichtansprüche und identisches, durchlässiges Substrat – harmonieren gut zusammen in Kompositionen auf nicht allzu sonnigen Fensterbänken.

Schlechte Nachbarschaft

Sukkulenten, die volle, intensive Sonne benötigen (z. B. Echeveria, Aloe)Praktische Beobachtung

Die Haworthie verbrennt in praller, intensiver Sommersonne die Blätter, während sonnenliebenden Pflanzen am selben halbschattigen Standort Licht fehlt – eine gemeinsame Kultur in einer Schale führt zu einem für eine Seite ungünstigen Kompromiss.

Die Belegstufe zeigt an, ob der Zusammenhang durch Studien, Beobachtung oder gärtnerische Tradition gestützt ist.

Krankheiten und Schädlinge

Giftigkeit

Für wenStufeHinweise
Menschen Keine
Hunde Keine
Katzen Keine

Geschichte und Herkunft

Die Gattung Haworthia (und die später abgetrennte Gattung Haworthiopsis) wurde nach dem englischen Botaniker Adrian Hardy Haworth benannt, einem Sukkulentenspezialisten des 19. Jahrhunderts. Die Zebra-Haworthie zählt seit langem zu den beliebtesten, leicht erhältlichen Haworthien in der Zimmerkultur, dank ihres auffälligen, regelmäßigen Blattmusters und ihrer geringen Ansprüche.

Verwendung

Für helle, aber nicht unbedingt vollsonnige Räume – gedeiht gut auf Ost- und Westfensterbänken, in Bädern mit Fenster sowie in mineralischen Topfkompositionen mit anderen kleinen Sukkulenten.

Wissenswertes

  • Die charakteristischen weißen Querstreifen sind harte, erhabene Auswüchse (Tuberkel) auf der Blattoberfläche, keine Färbung – man kann sie als leicht raue Oberfläche unter den Fingern fühlen.
  • Die Zebra-Haworthie wird manchmal mit der ähnlich aussehenden Haworthiopsis attenuata verwechselt, bei der die Tuberkel-Streifen das Blatt gleichmäßig auf beiden Seiten bedecken, nicht nur außen wie bei H. fasciata.

Häufige Fragen

Woher hat die Zebra-Haworthie ihren Namen und ihr charakteristisches Muster?

Die weißen Querstreifen auf den Blättern sind harte, erhabene Warzen (Tuberkel), die sich in regelmäßigen Reihen anordnen und an die Zeichnung eines Zebras erinnern – daher der volkstümliche Name „Zebra-Haworthie“.

Kann man die Zebra-Haworthie in voller Sonne halten?

Das ist nicht zu empfehlen – im Gegensatz zu vielen anderen Sukkulenten stammt die Haworthie von natürlich beschatteten Standorten und verbrennt in intensiver, direkter Sommersonne schnell an den Blättern. Besser geeignet ist ein heller Fensterplatz ohne direkte, brennende Mittagssonne.

Wie oft sollte man die Zebra-Haworthie gießen?

Sehr selten – erst wenn das Substrat vollständig abgetrocknet ist, üblicherweise etwa einmal alle 10–14 Tage im Sommer und einmal im Monat im Winter. Zu viel Wasser schadet dieser Pflanze deutlich mehr als zu wenig.

Quellen

Bearbeitung:Redakcja Atlas-Flora. Aktualisierung: 9.7.2026.

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