Kurz gefasst
- Benötigt volle Sonne und durchlässigen, eher basischen Boden.
- Rhizome flach pflanzen — sie müssen der Sonne ausgesetzt sein.
- Trockenheitsresistent; verträgt keinen staunassen Boden.
- In praktisch allen Farben erhältlich — daher der Name nach der griechischen Göttin des Regenbogens.
- Die Horste alle 3–4 Jahre teilen, um eine üppige Blüte zu erhalten.
Botanische Daten
- Familie
- Iridaceae (Iridaceae)
- Höhe
- 0.4–1 m
- Breite
- 0.3–0.5 m
- Wuchsform
- Aufrecht
- Wuchsgeschwindigkeit
- Mäßig
- Standort
- Sonne
- Boden
- Lehmig, Sandig, Kalkhaltig
- pH-Wert
- pH 6.5–7.5
- Feuchtigkeit
- Trocken, Mäßig
- Blütezeit
- Mai–Juni
- Winterhärte
- USDA 3a–9a
- Vermehrung
- Durch Teilung
Merkmale
Eine Rhizomstaude mit schwertförmigen, blaugrünen, fächerförmig angeordneten Blättern. Die Blüten sind groß, mit drei aufrechten inneren Blütenblättern und drei herabhängenden äußeren mit dem charakteristischen „Bart“ aus Härchen.
Anbau und Pflege
Bewässerung
Trockenheitsresistent. Die Rhizome müssen der Sonne ausgesetzt sein und dürfen nicht in Feuchtigkeit faulen — der häufigste Fehler ist zu tiefes Pflanzen.
Düngung
Stickstoffreiche Dünger vermeiden — sie fördern die Fäulnis der Rhizome.
Pflanzung
Das Rhizom flach pflanzen, sodass sein oberer Teil an der Oberfläche sichtbar ist, in voller Sonne.
Schnitt
Verblühte Triebe entfernen; im Herbst die Blätter auf ca. 15 cm einkürzen.
Begleitpflanzen
Gute Nachbarschaft
Ähnliche Ansprüche — volle Sonne, durchlässiger Boden, Trockenheitstoleranz; beide bilden ein dauerhaftes, pflegeleichtes Beet.
Schlechte Nachbarschaft
Sie beschatten die Rhizome der Schwertlilie und halten die Feuchtigkeit um sie herum, was zu deren Fäulnis führt.
Die Belegstufe zeigt an, ob der Zusammenhang durch Studien, Beobachtung oder gärtnerische Tradition gestützt ist.
Giftigkeit
| Für wen | Stufe | Hinweise |
|---|---|---|
| Menschen | Leicht | Die Rhizome enthalten Verbindungen, die bei Verzehr den Verdauungstrakt reizen. |
| Hunde | Leicht | — |
| Katzen | Leicht | — |
Geschichte und Herkunft
Schwertlilien werden seit der Antike kultiviert — das Iris-Motiv (fleur-de-lis) wurde zum heraldischen Symbol der französischen Monarchie. Der Gattungsname stammt von der griechischen Regenbogengöttin Iris und verweist auf den Farbenreichtum der Blüten.
Verwendung
Für Staudenbeete, Bauern- und Trockengärten, für Einfassungen sowie als Schnittblume. Hervorragend für sonnige, gut dränierte Standorte.
Wissenswertes
- Aus den Rhizomen einiger Schwertlilien wird die „Veilchenwurzel“ (orris) gewonnen, die in der Parfümerie verwendet wird.
- Das Symbol fleur-de-lis leitet sich wahrscheinlich von einer stilisierten Irisblüte ab, nicht von einer Lilie.
Häufige Fragen
Warum blüht meine Schwertlilie nicht?
Die häufigsten Ursachen sind zu tief gepflanzte Rhizome, zu viel Schatten, ein zu dichter Horst oder ein Stickstoffüberschuss. Die Rhizome müssen flach liegen und der Sonne ausgesetzt sein.
Wie tief soll man die Rhizome der Schwertlilie pflanzen?
Sehr flach — der obere Teil des Rhizoms sollte an der Bodenoberfläche sichtbar und der Sonne ausgesetzt sein. Zu tiefes Pflanzen ist die häufigste Ursache für ausbleibende Blüte und Fäulnis.
Wann und wie teilt man Schwertlilien?
Alle 3–4 Jahre, im Sommer nach der Blüte (Juli–August). Die Rhizome werden ausgegraben, in Stücke mit einem Blattfächer geteilt und an einem frischen Standort neu gepflanzt.
Quellen
- Plants of the World Online (POWO)Datenbank (GBIF, POWO…)
- RHS — Bearded irisesInstitution / Botanischer Garten
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