Kurz gefasst
- Standort: volle Sonne, durchlässiger, eher trockener Boden.
- Eine der trockenheitsresistentesten Balkonpflanzen — Staunässe mag sie dagegen nicht.
- Blüht ununterbrochen von Juni bis zu den ersten Frösten.
- Das regelmäßige Entfernen verblühter Blüten verlängert die Blüte erheblich.
- Wird gern von Schmetterlingen und Bienen besucht.
Botanische Daten
- Familie
- Verbenaceae (Verbenaceae)
- Höhe
- 0.2–0.45 m
- Breite
- 0.3–0.5 m
- Wuchsform
- Ausladend
- Wuchsgeschwindigkeit
- Schnell
- Standort
- Sonne
- Boden
- Sandig, Humos
- pH-Wert
- pH 6–7.5
- Feuchtigkeit
- Trocken, Mäßig
- Blütezeit
- Juni–Oktober
- Winterhärte
- USDA 9a–11a
- Vermehrung
- Aus Samen, Aus Stecklingen
Merkmale
Bildet ausladende oder leicht überhängende Triebhorste von bis zu 45 cm Länge, die mit gezähnten Blättern besetzt sind. Die kleinen, fünfblättrigen Blüten stehen in flachen, dichten Schirmrispen und blühen den ganzen Sommer über in Schüben.
Anbau und Pflege
Bewässerung
Sehr trockenheitsresistent — sie verträgt Austrocknung besser als einen Wasserüberschuss, der Pilzkrankheiten verursacht.
Düngung
Mäßige Dosen — ein Stickstoffüberschuss mindert die Blüte zugunsten des Blattwachstums.
Pflanzung
Standort in voller Sonne, leichter und durchlässiger Boden; Stellen mit Staunässe meiden.
Schnitt
Verblühte Blütenstände entfernen, um die Blüte zu verlängern; bei übermäßigem Wuchs die Triebe um ein Drittel einkürzen.
Begleitpflanzen
Gute Nachbarschaft
Einander ergänzende Wuchsformen im Balkonkasten und gemeinsame Widerstandsfähigkeit gegen sommerliche Hitze.
Beide Arten bevorzugen ein trockenes, durchlässiges Substrat und volle Sonne — leichte gemeinsame Kultur im Kübel.
Ähnliche Wasseransprüche und gemeinsames Anlocken von Bestäubern im Blumenbeet.
Schlechte Nachbarschaft
Die für diese Pflanzen nötige ständige Feuchtigkeit begünstigt beim Eisenkraut Pilzkrankheiten und Wurzelfäule.
Die Belegstufe zeigt an, ob der Zusammenhang durch Studien, Beobachtung oder gärtnerische Tradition gestützt ist.
Giftigkeit
| Für wen | Stufe | Hinweise |
|---|---|---|
| Menschen | Keine | — |
| Hunde | Keine | — |
| Katzen | Keine | — |
Geschichte und Herkunft
Das moderne Garten-Eisenkraut entstand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Europa durch die Kreuzung mehrerer aus Südamerika eingeführter Eisenkrautarten. Es gewann rasch an Beliebtheit als beständige, pflegeleichte Beet- und Balkonpflanze.
Verwendung
Für Balkonkästen, Terrassenkübel, Beeteinfassungen sowie für trockene, sonnige Böschungen, wo es sich als bodendeckende Pflanze für schwierige Bedingungen bewährt.
Wissenswertes
- Das Eisenkraut zählt zu den Pflanzen, die in städtischen Gärten die meisten Tagfalterarten anziehen.
- Einige Eisenkrautsorten haben einen zarten, würzigen Duft, der besonders in der Wärme eines sonnigen Tages wahrnehmbar ist.
Häufige Fragen
Warum hört das Eisenkraut auf zu blühen?
Meist ist das die Folge fehlenden regelmäßigen Entfernens verblühter Blütenstände oder einer zu hohen Bodenfeuchte. Regelmäßiges Ausputzen und mäßiges Gießen stellen die reiche Blüte wieder her.
Muss man Eisenkraut täglich gießen?
Nein — es ist eine der trockenheitsresistenteren Balkonpflanzen. Besser lässt man das Substrat zwischen den Wassergaben abtrocknen, als zu häufig zu gießen.
Übersteht das Eisenkraut den Winter in Polen?
Das Garten-Eisenkraut ist ein frostempfindlicher Hybrid und wird im polnischen Klima als einjährige Pflanze kultiviert, die nach den ersten Frösten entfernt wird.
Quellen
- Plants of the World Online (POWO) — VerbenaDatenbank (GBIF, POWO…)
- RHS — Verbena x hybridaInstitution / Botanischer Garten
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